BRIGITTENAU
Start: Ecke Wallensteinstraße/Rauscherstraße
Ende: Kaschlgasse 4
„Die Brigittenau“ spürt der jüdischen Geschichte des
20. Bezirkes nach – ein Wiener Grätzel, das seit jeher von Zuwanderung
geprägt ist. Erzählt wird aus dem Blickwinkel von drei Menschen, die
hier geboren und aufgewachsen sind.
Download Audio-Guide Brigittenau
im mp3 Format hier (bitte rechte Mouse-Taste drücken und
mittels 'speichern unter' das File herunterladen)
Download der Stadtkarte
Brigittenau im pdf-Format hier

Route/Wegbeschreibung:
Der Audioguide beginnt an der Ecke Wallensteinstrasse/Rauscherstraße
in unmittelbarer
Nähe zur Haltestelle der Straßenbahnlinie Nr. 5. Der Weg führt
dann weiter bis zur nächsten Straßenecke Rauscherstraße/Bäuerlegasse
, als nächstes
zur Bäuerlegasse 26
.
Dann wieder zurück zur Straßenecke Rauscherstraße/Bäuerlegasse
und daraufhin von
der Rauscherstraße in die nächste Quergasse rechts in die Karajangasse
14
(Brigittenauer
Gymnasium). Als letzte Station wartet schließlich die Kaschlgasse
4
(gegenüber Billa-Supermarkt), am besten zu erreichen via Streffleurgasse
und Wallensteinstraße.
INFORMATIONEN ZU DEN BESUCHTEN ORTEN:
BRIGITTENAU
Einen Aufsatz von Peter Payer über Jüdisches Leben in der Brigittenau
finden Sie hier: http://www.stadt-forschung.at/downloads/Juedische_Brigittenau.pdf
GEDENKSTÄTTE KARAJANGASSE
Seit Mai 1999 sind in den Kellerräumlichkeiten des Brigittenauer Gymnasiums
auf 200m² Ausstellungsfläche zwei zeitgeschichtliche Ausstellungen
zu sehen: die Ausstellung „Als Schulen zu Gefängnissen wurden“,
gestaltet von Schülern und Schülerinnen des Gymnasiums (in Etappen
seit 1988) sowie "Die verlorene Insel" - gestaltet vom Aktionsradius
Augarten. Die Gedenkstätte kam auf Initiative dieser beiden Institutionen
zustande.
Kontakt:
Karajangasse 14, 1200 Wien?Tel. +43 (0)1 / 3303141 gedenkstaette.bg20@gmx.at,
www.borg20.at/a_gedenkst/index_gedenkst.html,
Mag. Renate Prazak, renate.prazak@chello.at;
Brigittenauer Gymnasium, sekretariat@borg20.at
Der Historiker Herbert Rosenkranz (Bruder von Kurt Rosenkranz) über die „Sammelstelle“ Karajangasse:
Eine der berüchtigtsten Sammelstellen war die Karajanschule, wo SS-Leute mit Stahlruten, an deren Enden Bleikugeln hingen, jeden neuen Transport in das Gebäude hinein und über die Stiegen peitschten. Da Heydrichs Anordnung, Verhaftungen nur nach dem Fassungsvermögen der bereitstehenden Hafträume vorzunehmen, überhaupt nicht befolgt wurde, standen in Klassenzimmern, die für vierzig Schüler bestimmt waren, eng zusammengepfercht dreihundert Arrestierte. In strömendem Regen mussten sie im Schulhof, zur Belustigung der Wache, stundenlang Freiübungen machen, besonders Wippen und Kniebeugen, wobei ältere Menschen zusammenbrachen.
Herbert Rosenkranz. ‚Reichskristallnacht’. 9. November 1938 in Österreich. Wien, Frankfurt, Zürich, 1968, S. 47.
Praktische Hinweise:
Wir empfehlen die Verwendung von qualitativ hochwertigen Kopfhörern, die
beide Ohren ganz umschließen. Bitte nehmen Sie sich genug Zeit für
- und zwischen den - einzelnen Audio-Guides. Sie erfordern ein hohes Maß
an Konzentration.
Die für das Projekt „Hörspuren" verwendeten Interviews
mit ZeitzeugInnen sind unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen entstanden.
Aufnahmezeit & -ort, sowie das verfügbare Equipment beeinflussen die
technische Qualität dieser Tondokumente. Aufgrund der spezifischen Interviewsituation
sind mitunter auch Nebengeräusche wie Klopfen, Händereiben und dergleichen
zu hören.